Die Zutaten für den Lebkuchen

Was wir heute als Lebkuchen geniessen, hat eine lange Geschichte und viele Facetten.


Was macht den Lebkuchen zu einem Lebkuchen?

Es sind natürlich die Zutaten, allen voran die Gewürze, die einen Lebkuchen und all die anderen würzigen Gebäcke wie Aachener Printen, Basler Leckerli, Magenbrote, Pfefferkuchen oder Pfeffernüsse und auch der Christstollen von herkömmlichen Plätzchen unterscheiden.

Wer erfand den Lebkuchen?

Bereits die Ägypter kannten kleine, gewürzte Honigkuchen, die man als Grabbeigaben fand. Auch die Römer kannten eine Art Honigbrot, wobei Honig auf einen Kuchen gestrichen und mitgebacken wurde.

Im Laufe der Geschichte entwickelten sich die würzigen Honigbrote zu regional unterschiedlichen Spezialitäten, die wir noch heute kennen.

In den fränkischen Klöstern wurden ebenfalls so genannte Lebkuchen gebacken, die damals aufgrund ihrer Nahrhaftigkeit in der Fastenzeit gegessen wurden bzw. aufgrund ihrer Haltbarkeit auch für Notzeiten gelagert werden konnten.

Welche Zutaten braucht ein richtiger Lebkuchen?

Das was wir heute Lebkuchen nennen, finden wir in den bekannten Nürnberger Lebkuchen. Auch wenn damals und heute die Lebküchner ihre eigenen, Rezepte haben, gibt es doch gewisse Zutaten, die ein Lebkuchen haben muss und Zutaten die ein Lebkuchen haben kann.

Zutaten, die ein Lebkuchen haben muss

Eine Vielzahl orientalischer Gewürze, die wir heute auch in unseren Küchen finden, wurde schon damals mit Eiern und Honig verwendet.

Ein guter Lebkuchen wird ohne Mehl gebacken, dafür werden getrocknete Früchte wie fein gemahlenes Orangeat, Zitronat, Mandeln und je nach Rezept auch Haselnüsse und Walnüsse verwendet.

Zutaten, die ein Lebkuchen haben kann

Dass Gewürze der wichtigste Bestandteil der Lebkuchen sind, versteht sich. Doch das Geheimnis liegt in der Gewürzmischung. Die typischen Gewürze für Lebkuchen sind Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander, Muskatblüte (Macisblüte), Nelken, Piment, Vanille und Zimt. Und diese Gewürze finden sich in der Lebkuchen Pasta.