Knollige Trends in der Ernährung

Auch in der Ernährung gibt es Trends, denken wir an Smoothies oder an weniger Gesundes. Auch bei den Knollen tut sich einiges. So unattraktiv sie durch ihr Äusseres wirken, so viel Pepp und Gesundes bieten sie in der Ernährung. Gerade in der Winterzeit spenden sie viel Kraft und sollten im Speiseplan nicht fehlen. Hier möchten wir Ihnen ein paar knollige Trends vorstellen.

Topinambur oder Maca?

Topinambur erinnern mit ihrem leicht süsslichen Geschmack an Artischocken. Die Knolle liefert Mineralstoffe, Vitamine und Inulin, einen Mehrfachzucker, der von Diabetikern sehr gut
vertragen wird.

Topinambur kann auf vielerlei Art zubereitet werden. Sie schmeckt gekocht, gebraten, püriert und auch geraspelt in einem Rohkostsalat.

Die Maca hingegen ist zwar auch eine
exotische Wurzel wie Topinabur, hat jedoch einen herberen, gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Da die Maca reich an Nährstoffen ist und auf das Hormonsystem eine regulierende Wirkung hat, sollte dennoch
auf ihre Verwendung nicht verzichtet werden.

Empfohlen wird, die Maca in Pulverform den Speisen zuzugeben oder als Tabletten einzunehmen.

Pastinaken oder Rote Beete?

Pastinaken sind der Petersilienwurzel sehr ähnlich. Ihr Aroma ist allerdings süsser. In ihr steckt eine Menge an Folsäure und Kalium. Die Wurzel ist leicht verdaulich und dadurch sehr magenfreundlich.

Beim Kauf sollten die aromatischeren, kleinen Pastinaken gewählt werden, die gekocht oder püriert, gebraten oder im Ofen gebacken ein Gedicht sind.

Rote Beete werden oft zu unrecht im Gemüsefach zurück gelassen. Doch die Knollen mit dem aromatischen, leicht erdigen Geschmack sind wahre Vitaminbomben.

Bei der Zubereitung sollten Handschuhe verwendet werden, da der Saft stark abfärbt. Gerieben im Rohkostsalat oder gekocht mit etwas Salz schmecken Sie ebenso wie als Gemüseschnitzel paniert.

Steckrübe oder Schwarzwurzel?

Steckrüben bringen bis zu zwei Kilo auf die Waage und schmecken herb und doch süss. Sie gilt als kalorienärmste unter den Wurzeln. Das in der Knolle enthaltene Niacin hilft bei der Regeneration von Nerven, Haut und Muskulatur.

Achten Sie bei grossen Rüben darauf, ob sie holzig sind. Geeignet sind Steckrüben als Rohkost, in Suppen und Eintöpfen.

Schwarzwurzeln werden gerne als Winterspargel bezeichnet und haben einen leicht nussigen, süssen Geschmack. Reich an Kalzium, Eisen und Magnesium wird der Wurzel eine appetithemmende und entwässernde Wirkung nachgesagt.

Vorsicht heisst es bei der Zubereitung. Evtl. sollten Handschuhe verwendet werden, da der milchige Saft austreten kann und abfärbt.

Beliebt sind Schwarzwurzeln in Salzwasser gekocht und mit einer Buttersauce gekocht. Sie schmecken aber ebenso in der Pfanne gebraten oder mit Käse überbacken.

Knollensellerie oder Petersilienwurzel?

Der würzig-herzhafte Geschmack des Knollenselleries sorgt für viel Abwechslung und durch seine Anteile an Kalium, Magnesium und Eisen wirkt er blutreinigend und entwässernd. Zudem regt Sellerie den Stoffwechsel an.

Sellerie schmeckt gerieben in Salaten, aber auch gekocht. Wenn Sie beim Schälen und Schneiden etwas Zitronensaft über den Sellerie geben, verfärbt er nicht. Je kleiner der Sellerie geschnitten wird, desto intensiver ist sein Aroma.

Die Petersilienwurzel ist ebenfalls eine würzig-aromatische Knolle, die Mineralstoffe, Eiweiss, Vitamin C und ätherische Öle enthält. Der Mix wirkt sich besonders gut auf Nieren und Blase aus.

Als Teil des Suppengrüns ist die Petersilienwurzel ebenso geeignet wie als Püree, Cremesuppe oder mit Honig glasiert.