Mango oder Mangostane?

Mangostane dürfen nicht mit Mangos verwechselt werden. Während die Mangos schon lange auch in nördlichen Breitengraden bekannt sind, wird nun die Mangostane entdeckt. Was macht diese Frucht so besonders?
Der exotische Name weißt schon auf diese, nicht nur exotische, sondern auch sonst besondere Frucht hin.

Bezeichnungen wie Mangosteen oder Mangostin meinen im allgemeinen dieselbe Frucht, die mit ihrer botanischen Bezeichnung einen allgemein gültigen Namen erhält: Garcinia mangostana.

Die Mangostane wächst auf einen immergrünen Baum in tropischen Klima.

Der bis zu 25 Meter gross werdende Baum verträgt jedoch keine Temperaturen unter 4 Grad sowie kein heisses, trockenes Klima über 37 Grad.

So findet man ihn im tropischen Klima mittlerweile auch in Süd- und Mittelamerika, wo er erfolgreich angebaut wird.

Früchte, die im tropischen Klima, um den 20. Breitengrad gedeihen, produzieren verstärkt den sekundären Pflanzenstoff Xanthon.

Als Duft- und Farbstoff besitzt er jedoch auch medizinische Wirkweisen, wie beispielsweise natürliche Antibiotika.

Auffällig wie eine Tropenfrucht

Mangostane sind auffällig und würden sich auch gut zur Dekoration eignen, wären da nicht die vielfältigen Nährstoffe in ihr. Die runde, tomatengrosse Frucht, zwischen 3 und 8cm hat eine ungewöhnliche purpurfarbene Schale und derbe Kelchblätter.

Hinter der Schale, die oft gelbe oder dunkle Flecken aufweist, verbirgt sich ein zartes, süss-saures Fruchtfleisch.

Liebhaber der Mangostane behaupten, dass das Fruchtfleisch im Munde zerschmelzen würde.

Die Blütezeit der Mangostane ist überwiegend von September bis Oktober, die Erntezeit ist hauptsächlich von November bis Dezember.

Obgleich die Mangostane aufgrund ihres feinen Aromas viele Liebhaber hat, begeistert sie aufgrund ihres Nährstoffgehaltes.

Auch ohne grosse Studien ist die Mangostane in ihren Heimatländern sehr geschätzt.

Sie wird als Nahrungsmittel verwendet und als Medizin genutzt.

Angefertigte Studien bestätigten die Verwendung der asiatischen Volksmedizin und machten auf diesen besonderen Nährstoffspeicher aufmerksam.

Das Nährstoff-A-B-C der Mangostane

Auch ohne ihren Reichtum an Antioxidantien wären sie eine gesunde und nahrhafte Frucht für die tägliche Ernährung.

Ihre Vitamine A, B, C und E sowie die verschiedenen Mineralstoffe wie Calcium oder Eisen plus der wertvollen Spurenelemente wie Selen versorgen den menschlichen Körper mit vielen lebensnotwendigen Nährstoffen.

Unübertroffen ist jedoch die Menge an Antioxidantien, genauer gesagt an Xanthonen. Bisher wurden in keiner Frucht so viele Xanthone festgestellt wie in der Mangostane.

Xanthone gehören zu den Antioxidantien mit vielfältigen Wirkweisen. Da sie auch entzündungshemmend wirken, helfen sie gegen eine Vielzahl an Erkrankungen, die auf der Basis von Entzündungen entstehen.

Das menschliche Immunsystem wird unterstützt gegen Viren, Bakterien oder Pilze, also eine Vielzahl an Krankheitserreger, gegen die sich die Körperabwehr zur Wehr setzen muss.

Die Mangostane soll auch erfolgreich die Behandlung von Geschwüren und Tumoren hemmen, vor allen Lungenkrebs.  Durch die Stärkung des Immunsystems werden auch Allergien gelindert.

Die kleine asiatische Tropenfrucht ist also keineswegs nur eine Abwechslung des Speiseplans. Sie ist eine Bereicherung für jeden, der sich gesund ernähren möchte.