Warum sollten Sie Eier nicht nur an Ostern geniessen?

Ostern, das Frühlingsfest samt Osterhasen und Eiern naht. Das ist ganz gut, rückt es doch das Ei wieder einmal in den Blickpunkt. Zu oft wird das Ei als Cholesterinbombe bezeichnet und damit in die Kiste der ungesunden Lebensmittel gesteckt. Eier haben tatsächlich bis zu 300 Milligramm Cholesterin und damit die Höchstmenge für den menschlichen Tagesbedarf.

Studien haben aber nachgewiesen, dass ein oder zwei Eier pro Tag den Cholesterinspiegel nicht erhöhen, ganz im Gegenteil. Denn der Körper stellt Cholesterin selbst her. Wird zu wenig Cholesterin aufgenommen, dann produziert der Körper welches.

Das bedeutet, dass Eier durchaus in die tägliche Ernährung integriert werden sollten, damit man von den Nährstoffen profitiert.

Welche Nährstoffe besitzen Eier?

Hühnereier besitzen neben Cholesterin auch Vitamin A, E und Beta-Carotin und Vitamin D, sowie Tryptophan für die Serotoninbildung, Lutein und Zeaxanthin für die Augengesundheit und wichtige Carotinoide.

Mit im Nährstoffpaket Ei sind auch essenzielle Fettsäuren wie Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren.

Im Eidotter steckt Lecithin, das die Leber und die Dickdarmschleimhaut schützt, sowie die Konzentrations- und Merkfähigkeit verbessert.

Helfen Eier beim Abnehmen?

Eier gelten beim Abnehmen als Geheimtipp, da sie sättigen und damit weniger zwischen den Mahlzeiten genascht wird. Mit einem Brennwert zwischen 90 und 120 kcal hat es weniger Kalorien als ein Brötchen mit ca. 225 kcal.

Zudem enthält es Nährstoffe, die auch bei einer Diät wichtig sind. Die enthaltenen Aminosäuren sollen angeblich den Jojo-Effekt vorbeugen.

Wie lange halten sich Eier?

Ein rohes Ei kann im Kühlschrank bis zu 28 Tage halten. Gekocht Eier können noch nach 14 Tagen verzehrt werden. Empfohlen wird, die Eier mit der Spitze nach unten zu lagern, dann halten sie länger.