Was sind Medizinalweine?

Ein Glas Wein pro Tag soll gesund sein! Aber Wein als Medizin? Medizinalweine sind keine moderne Erfindung sondern wurden schon sehr früh als Medizin verwendet. Alte Verordnungen der Spitalsärzte aus dem Mittelalter belegen die Verschreibung von einem Viertel Wein täglich zur Stärkung und Förderung der Genesung. In jeder Apotheke konnten entsprechende Rezepte eingelöst werden. 
Ist Wein gesund?

Auch ohne Heilkräuter hat Wein gesundheitsfördernde Wirkungen. Rotwein wie auch Weisswein fördern die Gesundheit.

Vor allen Rotwein enthält Stoffe die die Blutgefässe vor Arteriosklerose schützen helfen.

Für die gesunde Wirkung reichen ein bis max. zwei Glas Wein pro Tag aus.

Ein Teil der Wirkung erhält der Wein durch die Lagerung in Eichenholzfässern, die häufig nur teuren Weinen zu Gute kommt.

Wer also selbst einmal einen Medizinalwein ansetzen möchte, sollte nicht den billigsten Wein verwenden.

Kann jeder Wein zum Medizinalwein werden?

Südwein, Portwein oder Tokajer werden heute nicht mehr als Medizin betrachet. Andere Weine dagegen sind mit zusätzlichen medizinischen Inhaltsstoffen noch immer in Gebrauch.

Vielleicht kennen Sie den Pepsinwein, der zur Verdauungsförderung und Appetitanregung verwendet wird?

Medizinalweine werden äm Häufigsten als Stärkungsmittel für Herz und Nerven besonders für ältere Menschen verwendet.

Medizinalweine selber machen?

Medizinalweine selber herstellen ist relativ einfach. Der Wein wird, bevorzugt in einen Steingutgefäss mit stärkenden, also tonischen Heilkräutern wie Salbei oder Oregano angesetzt und muss einige Tage Ruhen, bevor täglich ein Glas Medizinalwein genossen werden kann.

Bei ernsthaften Erkrankungen wie auch bei einer Medikamenteneinnahme sollte vor der Einnahme eines selbstgemachten Medizinalweines der Arzt befragt werden.

Wer einen Medizinalwein selbst einmal ausprobieren möchte, findet hier eine einfache und leicht nach zu machende Anleitung: