Kennen Sie die Goji Beere?

Goji Beeren sind derzeit wörtlich „in aller Munde“. Die kleinen Beeren sind lecker und gesund. Kein Wunder also, dass sie immer beliebter werden. Was steckt in den kleinen Beeren und woher kommen sie eigentlich?

Goji Beeren zählen derzeit zu den Rennern auf dem Gesundheitsmarkt. Die kleinen Beeren machen es einen leicht gesund zu bleiben, denn sie schmecken nach Cranberries und Kirschen – also sehr lecker.

Woher stammen die Goji Beeren?

Die Heimat der Goji Beeren ist Asien, besonders China und Tibet. Dort nennt man sie Goji oder auch Gou Qi Zi. Ihr botanischer Name ist Lycium barbarum L. In Deutschland kennt man die Beeren besonders als Gemeiner Bocksdorn oder Wolfsbeere, neben anderen Bezeichnungen.

Die Goji Beeren zählen zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae).

Allerdings gibt es über 80 verschiedene Goji-Sorten, wie z. B. auch die Lycium chinense Miller, die jedoch um 30 % schwächer in ihren Wirkstoffen sein soll. Andere Goji Beerensorten sollen fast wirkungslos sein.

In ihrer Heimat bezeichnet man die Goji Beere als eine glückliche Frucht, da sie in einen Zustand grösster Zufriedenheit versetzt. Westlich gesehen würde man wohl sagen, sie steigert den Wohlfühleffekt.

Besieht man sich ihre Inhaltsstoffe, dann wundert man sich nicht, dass sie zu einem langen und gesunden Leben, zu Schönheit und Energie verhelfen soll. Dort werden die gesunden Beeren auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet.

Was steckt in der Goji Beere?

Die Goji Beere ist eine Powerbeere besieht man ihre Wirkstoffe.

Sie besteht zu über 40 % aus Kohlenhydraten, davon sind 31 %  Polysaccharide, Carotinoiden wie Zeaxanthin und Betacarotin, aus Vitamin B1, B2, B3, Vitamin C, aus zahlreichen Mineralstoffen wie Eisen, Calcium und Zink beispielsweise, Spurenelementen, Proteinen, Aminosäuren, wenig Lipiden und Ballaststoffen.

Ihre gesundheitsfördernden Wirkungen werden jedoch vor allen den Polysacchariden zugeschrieben.

Wie wirken die Goji Beeren?

Goji Beeren wirken antioxidativ, immunstimulierend, antidiabetisch, zytoprotektiv, antitumoral, neuromodulierend/-protektiv.

Damit sind die Wunderbeeren ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung, da sie körpereigene Abwehr stärken und so Krankheiten vorbeugen.

Durch die hohe Anzahl natürlicher Antioxidantien verlangsamen sie den Zellabbau, schützen Zellen und steigern die Energie. Die asiatischen Beeren sind auch für Diabetiker geeignet.

Für wenn sind die Goji Beeren geeignet?

Jeder, der wert auf eine gesunde Ernährung legt, sollte mit den Goji Beeren seinen Speisezettel bereichern. Bei Durchfallerkrankungen sollte man vorher den Arzt befragen. Ebenso sollte man bei Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten vorher den Rat eines Spezialisten einziehen.

Unerwünschte Wirkungen sind nicht bekannt, so lange man auf Qualitätsprodukte achtet, vornehmlich aus biologischen Anbau.

In welcher Form gibt es Goji Beeren?

Goji Beeren werden in erster Linie als Trockenobst angeboten. Sie sind aber auch als Saft, oder in Tablettenform erhältlich.